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Selbst ist der Abiturient

Lembeck – Erst wollte er in die USA, dann nach Neuseeland. Doch gelandet ist Patrick Bienia in Australien. Um zu reisen, aber auch zum arbeiten.

paddy_oper_sydney„Work & Travel“ nennt sich das Reiseprogramm, für das sich der 19-Jährige nach seinem Abitur am Gymnasium in Maria Veen entschied. Am 25. August sagte er Lembeck „Goodbye“, hält seitdem vor allem online Kontakt mit der Heimat und seinen Freunden. Auf der Seite „lembecker.de“ berichtet er regelmäßig von seinen Eindrücken. „Patrick hatte mich im letzten Jahr sehr oft unterstützt“, erklärt Webmaster Frank Langenhorst. „Deshalb habe ich ihm als kleines Dankeschön die Galerie mit Gästebuch programmiert, in der die Kommunikation auch über eine Entfernung von 16.000 Kilometer bestens funktioniert.“ Alle paar Wochen schickt Patrick ein paar Fotos und Zwischenberichte aus „Down Under“, im Gegenzug bekommt er das Neueste aus Lembeck via SMS.

Jobs suchen

Seit fast drei Monaten ist Patrick auf der anderen Seite der Erdkugel unterwegs. Langsam bricht auf dem fünften Kontinent der Sommer aus, während der junge Lembecker versucht, sich mit einigen Jobs finanziell über Wasser zu halten. Denn bei „Work & Travel“ wird nicht nur die englische Sprache geschult, sondern es ist auch Selbstständigkeit gefragt. Mit verschiedenen Jobs, die er sich vor Ort suchen muss, geht es kreuz und quer mit einem 17 kg schweren Rucksack durchs Land.

Zurzeit lebt und arbeitet Patrick in einem Ort namens „Mildura“. Das liegt im Norden von Australien, 15.000 Menschen leben hier. Der Lembecker teilt sich eine Wohnung mit zehn jungen Leuten aus aller Herren Länder. Wegen der nur befristeten Arbeitsverträge, z.B. auf Baustellen oder in Gaststätten, herrscht in der Multi-Kulti-WG ein ständiges Kommen und Gehen, so dass Patrick regelmäßig neue Gesichter zu sehen bekommt.

Studium geplant

Nach seiner Rückkehr, wahrscheinlich im Juni nächsten Jahres, möchte der Lembecker ein Studium beginnen. In welche Richtung es geht, steht noch nicht fest, doch seine erlernte Selbstständigkeit und seine Englischkenntnisse werden wohl von Vorteil für seine berufliche Zukunft sein. Doch erstmal wird weitergereist, gearbeitet – und am Ende vielleicht dann auch noch ein wenig Urlaub gemacht. – dieb

15. November 2006 | Quelle: Dorstener Zeitung

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