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Die leider bald ehemalige evangelische Gemeinde Lembeck

Die evangelische Gemeinde Lembeck wird zum Jahreswechsel geschlossen werden. Das hat die Versammlung des Presbyteriums am 20. September ergeben. Für den Förderverein kommt dieser Entscheid nicht unerwartet, war es doch von jeher der Wille des evangelischen Klerus, Lembeck abzuschneiden. Und abgeschnitten sind wir. Die derzeitige Klasse der Konfirmanden wird noch in einem Ausweichquartier in Lembeck unterrichtet bis zur Konfirmation. Alle anderen müssen nach Rhade in das Gemeindehaus an der Heilig-Geist-Kirche. Das heißt zum Beispiel, dass die Jugendlichen auch bei Witterungsbedingungen wie im vergangenen Winter nach Rhade müssen. Alle Gruppen sollen darüber hinaus nach Rhade wechseln. Nur wurde mit den Gruppen darüber noch nicht einmal gesprochen. Die meisten wollen zudem nicht wechseln. So zum Beispiel die KJK von Udo Sewz. Deshalb bedient man sich im Rhader Pfarrhaus anderer Mittel, um zu zeigen wer hier der Herr im Hause ist. Da der Leitder der KJK für vier Wochen in ein Krankenhaus muss verbietet der zuständige Pfarrer Münker dem benannten Stellvertreter den Zugang zum „noch“ evangelischen Gemeindehaus mit der Begründung „dass er keine Fremden im Haus haben will“. Die KJK soll also auf diesem Wege eliminiert werden, da sie nicht nach Rhade wechseln wird. Wer will denn verlangen, daß die Kinder jedesmal den weiten Weg hin und zurück machen sollen? Und wir sprechen hier unter Anderem von Kindern im Alter von stellenweise sechs bis zehn Jahren.
Auch wenn die Pfarrer es noch so oft betonen, liegt der Gemeinde Lembeck nichts vor, was auch nur annähernd als Konzept für die Zeit danach bezeichnet werden könnte. Es gibt nur die lapidare Aussage, dass wir ja mit dem Taxibus nach Rhade kommen können.
Die Pfarrer beschweren sich über Angriffe aus unseren Reihen, wollen aber den Sachen nicht weiter nachgehen. Warum denn auch. Das erklärte Ziel ist doch erreicht. Der Abschuss der Lembecker Gemeinde. Und ich sage wirklich Abschuss, weil hier sehr viele negative Kräfte von außen gewirkt haben. Wir bedauern im Förderverein es zutiefst, daß wir außer Ablehnung, Lügen und Anfeindungen auf allen Ebenen nie angehört wurden. Und wenn, wurden unsere Vorschläge sofort beiseite gelegt. Und man forderte immer neue Vorschläge so als eine Art  Beschäftigungstherapie. Und zwar so lange, bis die Gemeinde Holsterhausen ihr Ziel endlich erreicht hatte.

Magnus A. Kremser
(Förderverein ev. Gemeindehaus)

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