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Förderverein erhält kein Rederecht

Lembeck – Der Förderverein des evangelischen Gemeindehauses in Lembeck darf seine alternativen Sparvorschläge in der entscheidenden Presbyteriumssitzung am 20. September nicht vortragen.

Pfarrer Bernd Münker hat dem Verein mitgeteilt, dass sich mit Ausnahme der beiden Lembecker alle Mitglieder des Gremiums dagegen ausgesprochen haben. Das Konzept habe bereits in der Sitzung am 26. August vorgelegen und sei auch diskutiert worden. Neue Argumente könnten als Tischvorlage in die Sitzung eingebracht und dann auch besprochen werden.

Kein Dialog

Dr. Ulrich Sick, zweiter Vorsitzender des Fördervereins, äußerte sich gestern auf Anfrage der Dorstener Zeitung sehr enttäuscht, dass “ein konstruktiver und kreativer Dialog” mit dem Presbyterium nicht mehr möglich sei, obwohl dies auf der Gemeindeversammlung am Mittwoch letzter Woche ausdrücklich erwünscht gewesen sei. “Dies ist aus Sicht des Fördervereins und für alle betroffenen evangelischen Christen in Lembeck ein erneuter Schritt des Presbyteriums, entgegen der von der Landeskirche für die Erarbeitung einer Gemeindekonzeption vorgegebenen Verfahrensweise die Angelegenheit ohne Dialog mit den Betroffenen hinter verschlossenen Türen zu behandeln und möglicherweise auch zu entscheiden.”

Der Förderverein will sein Angebot trotzdem aufrecht erhalten und gesprächsbereit bleiben. “Gleichzeitig setzen wir jetzt unsere große Hoffnung auf die Initiative der Lembecker Presbyter, die in der jetzt anstehenden Sitzung noch einmal alles versuchen wollen, das Presbyterium zur Aufnahme des Dialogs zu bewegen.” – dieb

14. September 2006 | Quelle: Dorstener Zeitung

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