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Seniorenzentrum: Aus Erfahrung gut

Lembeck – Angeregt unterhalten sich die drei Damen auf der Empore im Seniorenzentrum St. Laurentius. Immer wieder wandert ihr Blick zur Tür. Ihnen entgeht nichts. Sie sehen jeden, der kommt und jeden, der geht.

„Unser Pflegeheim ist ein offenes Haus“, erklärt Caritas-Geschäftsführer Klaus Schrudde. „So verpassen auch die Bewohner im Obergeschoss nichts vom Heimleben.“ Am 1. September haben die ersten Senioren das Pflegeheim bezogen – 60 können es insgesamt werden. Weitere 24 Wohnungen für eine oder zwei Personen stehen in den benachbarten Häusern des betreuten Wohnens zur Verfügung.

Architektur

Die einladende Architektur der Gebäude sticht sofort ins Auge. Flach neigt sich das Satteldach mit den Tonziegeln über dem ortstypischen Klinkermauerwerk, das weite Fensterband gibt Einblick in die Cafeteria und die hohe Eingangstür mit dem markanten Braun heißt Bewohner und Besucher im Seniorenzentrum herzlich willkommen. Das Besondere an den Neubauten: Sie passen perfekt ins Bild der Gemeinde und verbinden ihre Architektur mit den funktionalen Anforderungen und den betrieblichen Abläufen eines Seniorenwohnheims.

Die 30-jährige Erfahrung der Caritas in der Altenpflege macht sich deutlich bemerkbar. Schon im Empfangsbereich sind verschiedene Aufgaben gebündelt: Rezeption, Pflegeleitung und Verwaltung. Die benachbarte Cafeteria ist nur eine von vielen Begegnungsmöglichkeiten für die Senioren und ihre Gäste.

Sitzecken oder Gemeinschaftsräume lockern die hellen, von Tageslicht durchfluteten Gänge noch einmal auf. Bänke sollen am Teich und an den Beeten im Außengelände hinzukommen. Die Küche befindet sich genau in der Mitte des Gebäudes, so dass die Wege zu allen Zimmern möglichst kurz sind.

Eine kleine Kapelle gehört ebenfalls zum neuen Pflegeheim. Prägendes Element sind die Holzlamellen, hinter denen sich die Schalldämmung verbirgt. Sie lassen einen Blick nach außen zu, vermitteln aber dennoch das Gefühl von Abgeschiedenheit. Bewohner aus dem Obergeschoss können wiederum über eine Empore am Gottesdienst teilnehmen.

Genau wie die Kapelle überzeugt die gesamte Einrichtung des Seniorenzentrums durch Schlichtheit und helle Farben. Es ist ein Ort, an dem sich die Bewohner lange Zeit wohlfühlen werden und nicht auf ihren Abschied warten. – SaB

Aufnahmeanfragen an Heimleiterin Sandra Richert, Tel. (02369) 20864522.

12. September 2006 | Quelle: Dorstener Zeitung

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