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SEAT-Ladies Kati Droste und Kathi König auf 2. Platz

37. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
3. Lauf BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

kati_29072007-01Nürburgring. 230 Teams hatten sich zum dritten Lauf der VLN und damit zur “Generalprobe“ für das 24h-Rennen eingefunden, um Fahrer und Material einem letzten Härtetest unter Rennbedingungen zu unterziehen. Und alle hofften am Ende des Tages, dass die äusseren Bedingungen dieses Samstags kein Vorgeschmack auf jene beim grossen Langstrecken-Klassiker sein würden. Denn nach gut zwei Drittel der Distanz machten
sintflutartiger Regen und mehrere schwere Unfälle einen Abbruch des Rennens nötig.

So war es immerhin ein Trost, dass Katrin Droste und Katharina König ihren Seat Leon Cupra R ins Ziel brachten – wenn auch abermals nicht auf der Position, die ihnen angesichts ihrer tadellosen Rundenzeiten zugestanden hätte. Schon in der dritten Rennrunde rutschte Startfahrerin Kathi König leicht in die Absperrung. Zwar erwiesen sich die Schäden im Heck als vernachlässigbar, doch wie schon beim vorhergegangenen Rennen liess der Zeitverlust an der Box einen Podestplatz in der Seat Leon Langstrecken Challenge bereits früh in weite Ferne rücken.

“Dabei hatte es so gut begonnen“, trauerte Kati Droste. “Zum Zeitpunkt des Unfalls lagen wir schon auf dem 24. Gesamtrang. Nach der Reparatur fanden wir uns auf Position 160 wieder. Nachdem ich von Kathi übernommen hatte, konnte ich mich auf der abtrocknenden Piste wieder um viele Plätze nach vorne arbeiten. Ich wollte gerade meine Regenreifen gegen profillose Slicks eintauschen als der Himmel wieder seine Schleusen öffnete – und wie: Es begann derart zu schütten, dass ich kaum noch was gesehen habe und alle Hände voll zu tun hatte, das Auto bei dem starken Aquaplaning auf der Strasse zu halten. Es war wirklich kriminell. Insofern war der Rennabbruch schon gerechtfertigt. Auch wenn ich gerne weitergefahren wäre – der Seat geht im Nassen gigantisch, und ich bin überzeugt, dass wir die vor uns liegenden Klassenkonkurrenten noch hätten einholen können. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lagen wir immerhin schon wieder auf Platz drei, aber in der Wertung wurde meine letzte Runde ja nicht mehr berücksichtigt.”

So blieb den schnellen Ladys aus dem Team des MotorSportZentrums Rhein-Rur der vierte Platz in der Klasse. Die Punkte für dieses Resultat waren dennoch äußerst wertvoll, denn damit stabilisierte das Duo den zweiten Rang in der Challenge-Gesamtwertung. “Ich bin trotzdem enttäuscht“, bekannte die 21-jährige Dorstenerin. “Wir haben den Speed, aber nicht das nötige Rennglück. Ich hoffe, unsere Pechsträhne reisst beim 24-Stunden-Rennen endlich. Dort wird alles darauf ankommen, ohne Probleme über die Distanz zu kommen und so wenige ausserplanmässige Stopps wie möglich zu haben.“

Die 24-h-Besetzung von Teamchef Robert Richter verspricht neben optischer auch hohe fahrerische Qualität: An der Seite von Kati Droste und Kathi König werden Catharina Felser und Christina Surer die Hatz zweimal rund um die Uhr in Angriff nehmen.

http://www.kati-droste.de

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