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Schule verschonen

Lembeck – Zu einem Planungsgespräch trafen sich am Dienstagabend in der Gaststätte Driks Bürken in Lembeck die Vorsitzende der Schulpflegschaft Laurentius-Schule und die Vorsitzende des Fördervereines der Laurentius-Schule in Lembeck mit den Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine von Rhade und Lembeck.

673_Laurentiusschule_3_1Thema des Abends war “Was können wir tun für unsere Lembecker Laurentius-Schule?”.

Im Zuge der städtischen Planungen, zwei von fünf Hauptschulen in Dorsten schließen zu wollen, stellt sich immer wieder heraus, was eine Schule besonders für ein Dorf ausmacht. Nicht alleine, dass bereits jetzt annähernd alle Schülerinnen und Schüler der aktuellen Abschlussklassen in Lehrverhältnissen oder an weiterführenden Schulen angekommen sind, sondern auch das Gebäude selbst als Begegnungsstätte vieler Vereine des Dorfes, “stellen einen gewaltigen immateriellen Wert dar”. Die Übernahmequote der Entlassklassen in Lehrbetriebe und weiterbildende Schulen sind somit im siebten Jahr bei 100 % angesiedelt.

Um auch weiterhin eines der Zentren des dörflichen Lebens zu bleiben , wurden Vorschläge eingebracht, wie z.B. an Stelle des ausfallenden Viehmarktes ein Maifrühstück für Familien zu veranstalten, welches natürlich den Markt nicht ersetzen kann, aber doch diskussionswürdig ist. Festivitäten auf dem Schulhof mit Musik von Lembecker Musikern wurden ebenfalls vorgeschlagen.

Massiv für Erhalt

Willi Niemeyer, Vorsitzender, und Achim Schrecklein, Stadtrat der SPD Rhade, werden bei der RUG und im Rhader Umfeld sich massiv für einen Erhalt der Schule einsetzen, weil auch Rhader Schüler und Schülerinnen an der Laurentius-Schule beheimatet sind. Beide SPD-Ortsvereine wollen auf die CDU-Ortsvereine zugehen, wobei eine “Gemeinschaft Pro Schule” in Lembeck bereits besteht. Zu einer noch nicht terminierten Versammlung in Lembeck innerhalb der nächsten Wochen werden Bürgermeister Lütkenhorst und Schuldezernent Gerd Baumeister in die Diskussionsrunden gebeten.

20. April 2006 | Quelle: Dorstener Zeitung

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