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Reitwege – Nachbessern notwendig!

Bereits seit Anfang letzten Jahres sind die Reitwege in Lembeck in Arbeit. Vollständig abgeschlossen ist die Route bis jetzt allerdings noch nicht. Etwa ein Fünftel der Strecke ist in dem Maße ausgebaut, dass man sie völlig bedenkenlos nutzen kann. An einigen Stellen treten kleinere Mängel aber leider deutlich zu Tage. So wurden zum Beispiel kleinere Gräben einfach mit Sand zugeschüttet. Das Problem: Für die Pferde besteht die Gefahr im tiefen Boden einzusinken, was dann durch die erhöhte Sturzgefahr auch für den Reiter zum Risiko werden kann.

Die Tatsache, dass das Gebiet im vornherein schon eher sumpfig war, macht die Arbeit an den Wegen nicht einfacher. Die Schuld ist offenbar vorrangig beim Bauunternehmen zu suchen, da Arbeiten nicht so ausgeführt wurden, wie es die Ausschreibung verlangte.

Die gute Nachricht: Eine Behebung der Mängel im vollen Gange. Am 10. April trafen sich der besagte Unternehmer, der Beauftragte des Breitensports des Kreisverbands Recklinghausen Dieter Salzmann, sowie zwei Mitglieder des ZRFV Lembeck, um die Strecke abzugehen. Die Probleme wurden erkannt und der Unternehmer dazu angehalten, sie umgehend zu beheben. Schon einen Tag später wurde mit der Überarbeitung begonnen.

Auch der ZRFV Lembeck steuert seinen Teil bei. Obwohl nicht unmittelbar am Bau der Reitwege beteiligt, versuchen die engagierten Mitglieder dennoch für bessere Ausreitmöglichkeiten zu sorgen. Am Samstag, 22. April, wird eine Gruppe von Vereinsmitgliedern den Reitweg schon mal eigenhändig vom Kleinholz befreien. So ist eine Optimierung der Wege schon in naher Zukunft absehbar.

Interessierte Freizeitreiter sollten sich vom derzeitigen Zustand aber keinesfalls abschrecken lassen. Ein vernünftiger Reiter, der sein Pferd nicht einfach gewissenlos durchs Unterholz „jagt“, wird auf den Wegen keinerlei Probleme bekommen. Dafür wird er mit einer absolut schönen Naturlandschaft und idyllischer Ruhe belohnt werden. Ein Ausritt durch Lembeck lohnt sich in jedem Fall schon jetzt!

20. April 2006 | Quelle: Dorstener Zeitung (Christina Rüschhoff)

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