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Hohe Ziele ins Visier genommen

Lembeck – Das Jahr 2005 liegt in den sprichwörtlich letzten Zügen, das neue steht kurz bevor. Eine Zeit also, bestens geeignet für eine Positionsbestimmung.

theo_lensenDer Lembecker CDU-Ortsverband nutzte sie gestern, um im Rahmen eines Pressegesprächs auf die vergangenen Monate zurückzublicken und die kommenden schon einmal ins Visier zu nehmen.

Unter dem Strich, so fasste Theo Lensen, Mitglied der CDU-Ratsfraktion, zusammen, sei das Angebot in puncto “Schule, Kaufen, Kultur und Sport” und damit in “den Aspekten, die für den Erhalt einer Dorfgemeinschaft erforderlich sind”, in Lembeck noch vorhanden. So seien etwa die Kindergärten und Grundschulen am Ort “sehr gut besetzt und auch zukunftsfähig”.

Darüber hinaus habe der Ortsverband und seine Mitglieder den SV Lembeck bei der Errichtung eines Sportlerheims unterstützt und dabei mitgewirkt, dass die Schließung der Kulturhalle abgewandt und ihre Sanierung durchgesetzt werden konnte. Außerdem hätten die Christdemokraten den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und eines Altenwohnheims gefördert und politisch begleitet.

Trotz leerer Kassen

Gerade letzteres sei “für Lembeck sehr wichtig. Daher sind wir auch sehr stolz darauf, dass wir dieses Projekt trotz leerer Kassen realisieren konnten”, sagte Lensen. Noch höher sind die Ziele gesteckt, die der Ortsverband mittelfristig, sprich “in den nächsten fünf Jahren” anstrebt.

“Seit der A31 haben wir hier Riesenprobleme mit dem Querungsverkehr. Besonders stark belastet sind die Rhader Straße (K13) und die Lippramsdorfer Straße (K55)”, erläuterte Günter Dahlmann, Vorsitzender des Ortsverbandes und Kreistagsmitglied, die Lage. “Eine wesentliche Entlastung” bringen soll hier die Anbindung der K55 an die L608. Zudem sollen verkehrsberuhigende Maßnahmen dazu beitragen, den überörtlichen Verkehr aus dem Ort heraus zu halten.

Projekt K6n

Weiter verfolgt werden soll auch das Projekt K6n (Verlängerung des Wittenberger Damms), sagte Dahlmann. Nur dann bestünde für die Lembecker die praktikable Möglichkeit, die Infrastruktur in Barkenberg, wie etwa das Gemeinschafts- oder das Ärztehaus, mitzunutzen.

In Sachen baulicher Entwicklung hofft der Ortsverband auf baldige Rechtskraft des Bebauungsplans Kaiserweg/Schulstraße. Dort sollen ab Frühsommer kommenden Jahres 50 Einfamilienhäuser entstehen und das angestrebte “kontinuierliche Wachstum Lembecks im Norden” voran treiben. – jek

28. Dezember 2005 | Quelle: Dorstener Zeitung

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