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Honig am Bienenhaus des Heimatvereins

Lembeck – “Wie wird eigentlich der Honig gemacht, den wir so gerne essen”” Dieser Frage konnten Lembecker Kinder am Mittwoch im Bienenhaus des Heimatvereins nachgehen.

Klebriger, süßer Honig – den mögen fast alle Kinder gern. Doch wie er gemacht wird, wissen viele nicht. Doch im Lembecker Bienenhaus konnten sich einige Kinder des St. Laurentius-Kindergartens und der Don Bosco-Grundschule die Honigherstellung mal ganz aus der Nähe ansehen.

“Das Haus gibt es seit dem 17. Juni und mittlerweile haben wir drei Bienenvölker”, erklärte Heinz Liesen, der für den zugehörigen Bauerngarten zuständig ist. Gestern war es zum ersten Mal so weit: Es war genug Honig in den Waben, um ihn zu schleudern. Schutzkleidung” “Unsere Bienen sind so friedfertig, dass Imker und Kinder keine Schutzkleidung brauchen”, freute sich Liesen. Die Kinder ließen sich von den vielen Bienen nicht abschrecken, ganz im Gegenteil: Sie waren interessiert bei der Sache und stellten Frage über Frage.

Kinder begeistert

“Es ist schön, dass es so etwas ganz in der Nähe gibt, die Kinder sind ganz begeistert”, freute sich Maria Thier, Leiterin des St. Laurentius-Kindergartens, über die Gelegenheit. Zuerst nahmen die Kinder ein kleines Bienenvolk in einem aufklappbaren Schaukasten unter die Lupe. Natürlich suchten alle die Königin, die eine blaue 49 auf dem Rücken trägt. Weiter ging es ins Haus hinein zu Hobby-Imker Karl-Heinz Wietholt. Der hielt ein volles Wabenblech für die neugierigen Kinder bereit. Natürlich wollte jeder einmal den Wachs abkratzen, mit dem die Bienen ihre Honigwaben verschließen. Und dann war es endlich so weit: Es ging ans Schleudern. “Na, dann kurbelt mal kräftig”, ermunterte Wietholt die Kinder. Und nach kurzer Zeit floss tatsächlich der erste Honig aus dem Fass in einen Eimer, wo er durch zwei Siebe gesiebt wurde. “Jetzt dürft ihr auch mal probieren, aber seit vorsichtig, dass ihr keine Biene mitesst.” Das ließen sich die Kinder nicht zwei Mal sagen und leckten den süßen Honig mit wachsender Begeisterung.

Kostproben verschicken

Was mit dem Honig passiert, weiß der Heimatverein noch nicht genau: “Wir werden wohl Kostproben an unsere Sponsoren verschicken, vielleicht auch etwas verkaufen”, erzählte Liesen. Im nächsten Jahr, wenn die Honigbeute wohl etwas größer ausfallen wird, wollen sie den Honig auf jeden Fall an die Lembecker verkaufen. – manu

24. August 2005 | Quelle: Dorstener Zeitung

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