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Expandieren, aber wo…?

Dorsten/Wulfen/Lembeck – Gut 18 Monate nach Abschluss der Erschließungsarbeiten sind fast zwei Drittel des Gewerbegebietes Köhl-Süd vermarktet. „Das ist sehr erfreulich“, bilanziert Erwin Gerdemann (WinDor), „auch weil es sich ausschließlich um Dorstener Firmen handelt.“ Bis Ende des Jahres sollen auch die letzten 20.000 qm vergeben sein, Gespräche mit potenziellen Investoren laufen derzeit.

Das Gewerbegebiet Köhl-Süd ist ein Paradebeispiel dafür, dass es mit der Wirtschaft in der Region nach Jahren des Rückschritts wieder aufwärts zu gehen scheint. Auch Gerdemann sieht einen Trend, dass Unternehmen wieder verstärkt investieren, um sich am Markt zu positionieren. Ob sie bei der Suche nach Grundstücken allerdings stets in Dorsten fündig werden können, ist die Frage, die die Wirtschaftsförderer der Stadt besonders bewegt. Denn nicht nur in Köhl-Süd wird der Platz knapp. „Im Gewerbegebiet Lembeck sind noch zwei Parzellen frei, im Gewerbegebiet Endelner Feld ebenso“, räumt Gerdemann ein. Nur wenn die Ansiedlung von McDonalds und Avia scheitern sollte (was im Rathaus und bei WinDor niemand hofft), wären hier noch größere Kapazitäten.

Um für weitere Anfragen von heimischen und auswärtigen Unternehmen gewappnet zu sein, wird derzeit an einer Erweiterung des Gewerbegebietes Dimker Heide in Wulfen gearbeitet. Vorgesehen ist eine zusätzliche Fläche von vier Hektar, die je nach Zuschnitt zehn bis 15 Firmen Platz bieten würde. Die Vermarktung wäre, wenn der Bebauungsplan abgesegnet ist, Aufgabe von WinDor und Entwicklungsgesellschaft Wulfen. Eine Formalie, sagt Gerdemann, „denn das machen wir fast in Personalunion“.

Große Hoffnungen setzen die Wirtschaftsförderer zudem auf die ehemaligen Zechenflächen in Hervest. „Da ist auch ein Gewerbeanteil vorgesehen“, weiß Gerdemann. „Das wäre natürlich super, wenn diese Flächen im Jahr 2006 zur Verfügung stehen würden.“ Spätestens dann hätte die Stadt mittelfristig kein Platzproblem für Unternehmen. – dieb

23. Juni 2005 | Quelle: Dorstener Zeitung

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