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Seniorenzentrum kann gebaut werden

Lembeck. Die Baugenehmigung fürs Seniorenzentrum Lembeck (60 Pflegeplätze, 24 betreute Wohnungen) liegt vor. Der erste Spatenstich wird Anfang Januar gesetzt.

WAZ-Bild-Montage: Steffen Gaux
WAZ-Bild-Montage: Steffen Gaux

Das berichtete Architekt Stefan Risthaus der Fördergemeinschaft für das Seniorenzentrum am Dienstag im Pfarrheim St. Laurentius. 75 Freunde und Förderer des Seniorenzentrums waren zu der Versammlung gekommen. Risthaus rechnet damit, dass der Bau im Jahr 2006 fertig gestellt werden kann.

Caritas-Chef Klaus Schrudde war erfreut, dass die ersten Ziele für den Bau erreicht sind: “Das ist für ein solch großes Projekt nicht selbstverständlich.” Er danke insbesondere den Lembecker Partnern für das gute Zusammenwirken. So kann z.B. die Cafe?teria nur deshalb von 90 auf 120 Quadratmeter erweitert werden, weil die Fördergemeinschaft die zusätzlichen Kosten von 40 000 E trägt. Die Cafe?teria soll ein lebendiger Begegnungsraum für Jung und Alt in der Gemeinde werden.

Auf ähnlich gute Unterstützung der Bürger hofft Schrudde auch bei einer Pflanzaktion im nächsten Jahr: Auf dem Baugrundstück gerodete Bäume müssen an anderer Stelle ersetzt werden. Die Kirchengemeinde hat dafür Gelände zur Verfügung gestellt, das Lembecker Bürger im Frühjahr gemeinsam beackern sollen.

Für die Bauherren-Gemeinschaft teilte Josef Mecking der Versammlung mit, dass für zwölf der 24 betreuten Wohnungen bereits Anmeldungen vorliegen. Dieser Bauabschnitt startet drei Monate nach dem Start fürs Pflegeheim. Beide Teile des Zentrums sollen gemeinsam eröffnet werden.

Froh über große Unterstützung ist auch der Kassenwart der Fördergemeinschaft: Dank Spenden und Beiträgen kann die Fördergemeinschaft nun schon 57 000 E in das Projekt stecken, berichtete Martin Rekers. Der Kassenbestand wurde in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. Dazu beigetragen haben auch viele Veranstaltungen wie Jazz-Frühschoppen, Tiermarkt und Doppelkopf-Turniere, listet Schriftführer Josef Breuer in seinem Jahresbericht auf.

Breuer hofft, dass der Strom an Zuwendungen weiterhin breit fließt. Die Fördergemeinschaft will sich auch an der Ausstattung von Begegnungs- und Andachtsraum beteiligen, will die Außenanlagen mit Bänken, Brunnen und Teich gestalten und für steten Nachschub an Werkmaterial und Spielen sorgen.

Quelle: WAZ (LuB) – 08.12.2004

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