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Falscher 50er auch in Lembeck aufgetaucht

Am Dinestag hat ein ca. 20jähriger Mann in der Lembecker Imbiss Schlemmerhus an der Bahnhofstraße versucht mit einem falschen 50-€-Schein zu bezahlen. Dank der Aufmerksamkeit einer Angestellten die gerade Dienst hatte, ist es aber aufgefallen und der Täter suchte das Weite als er merkte dass die Angestellte misstrauisch wurde.

Hierzu auch ein aktueller WAZ-Bericht:

50euroDorsten. Gestern sind schon wieder falsche 50 €-Noten in Dorsten aufgetaucht. “Die werden hier im Moment gezielt unter die Leute gebracht”, ist ein Banker überzeugt.

Ein Schein fiel gestern in einem Möbelgeschäft einer Verkäuferin auf. Das Geld, so die Kundin, stamme aus einem Automaten – und müsste demnach von der Landeszentralbank geprüft sein. Der Schein wird nun an Experten geschickt, die ihn nochmals genau unter die Lupe nehmen. Er könnte sich auch noch als echt herausstellen.
Eine weitere, verblüffend gute Fälschung wurde gestern in einer Bank aussortiert. Die WAZ konnte den Schein besichtigen:

Die “50” im Durchschein-Register oberhalb des Wasserzeichens schließt sich im Gegenlicht.

Das Wasserzeichen ist zwar nur aufgedruckt, aber nur im Vergleich mit einem echten Schein als falsch zu erkennen.

Das Hologramm glitzert in prächtigen Regenbogenfarben. “Die beste Fälschung, die wir bisher gesehen haben”, sagt der Banker.

Der Sicherheitsfaden ist ebenfalls aufgedruckt – aber auch das ist nur im Vergleich von einem echten Schein zu unterscheiden.

Das Papier ist insgesamt glatter, die Farbe “etwas wischiwaschi” – aber das merken nur Profis auf den ersten Blick.

Unter Schwarzlicht funkelt die Blüte fast echter als ein echter Schein.

Lediglich zwei gut überprüfbare Merkmale haben die Fälscher offenbar noch nicht kopieren können:

Das Hologramm ist bei echten Scheinen mit einer transparenten Folie aufgeklebt (erinnert an ein “Kinder-Tattoo”). Und die “50” auf der anderen Seite im Wasserzeichen ist mit einer Farbe aufgedruckt, die im Licht von Lila auf Lila-Braun “kippt”.

Angesicht der inzwischen massiv auftauchenden Fälschungen (etwa 20 in den letzten drei Wochen, zuvor allenfalls ein oder zwei pro Jahr und Geldinstitut) können Experten nur mahnen, Fünfziger sehr gründlich zu prüfen. Opfer in Dorsten waren nach Kenntnis des Fachmanns bislang ausschließlich kleine Geschäfte; das Muster war immer gleich: die Blüten wurden ihnen untergejubelt von Fremden, die nur für kleine Beträge einkaufen – zumeist, wenn der Laden richtig voll war.

Dass Kaufleute verdächtige Scheine konsequent zurück weisen, ist für den Banker auch wichtig, um die vermutlich durchreisenden Blüten-Gauner zu vertreiben: Wenn sie merken, dass eine Stadt gewarnt ist, ziehen sie weiter.

Quelle: WAZ – 18.11.2004

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