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Goldener Meisterbrief für Hermann Bügers senior

hermann_buegers_senDen Goldenen Meisterbrief bekam gestern Hermann Bügers sen. (2. von rechts, hier mit Ehefrau Lydia) überreicht. Den Betrieb führen seit 1989 Sohn Hermann (ganz links) und Edeltraud Bügers. Dem Meister-Jubilar gratulierten im Namen der Innung Winfried Krukenberg, Viktor Stojanovic, Rubert Hüttermann, Ludger Schulte-Althoff und Josef Ambrozy.

Lembeck. Das waren Zeiten, 1954: Eine Gesellenstunde kostete 1,75 Mark, ein Meister verdiente 2,25 Mark. Hermann Bügers senior kam gestern ins Plaudern, als ihm der Goldene Meisterbrief vom stellvertretenden Kreishandwerksmeister Winfried Krukenberg überreicht wurde.

Bügers senior, 1929 als Sohn eines Schutzmannes in Lembeck geboren, begann 1943 bei Elektro-Baumann mit der Lehre. 6.15 Uhr ging´s morgens aus dem Haus, abends um acht war er zurück. Mit der Meisterprüfung 1954 gründete er im Elternhaus an der Rekener Straße seinen eigenen Betrieb – im früheren Wohnzimmer. Zu Baustellen fuhr er per Motorroller, die Kabeltrommel um den Bauch gebunden. 1969 zog der Betrieb samt Ladengeschäft an die Wulfener Straße. 1990 übergab Hermann Bügers senior den Betrieb an seinen Sohn Hermann junior, der das Unternehmen mit 16 Mitarbeitern bis heute leitet. Neben der Arbeit engagierte Bügers sich vielfältig im Ort: Vor der kommunalen Neuordnung arbeitete er im damals noch selbstständigen Rat der Gemeinde mit, nach dem Zusammenschluss der Stadt Dorsten 1975 vertrat er Lembeck im Bezirksausschuss. Er war Vorsitzender des Heimatvereins, engagierte sich in der Lebenshilfe und machte sich stark für das Behinderten-Wohnheim sowie das Seniorenzentrum in Lembeck.

14.09.2004 – Quelle: WAZ (luB.)/ Waz-Bild: Neubauer

Eine ausführliche Firmengeschichte mit vielen Fotos und einen Auszug aus dem Jubiläumsprogramm der Aktionswoche vom 04. bis 09.10.2004 gibt es auf der Firmenhomepage: www.elektro-buegers.de

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