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Ins Dorf eingebettet

LEMBECK . Auf eine gute Nachbarschaft! In unmittelbarer Nähe zum Lembecker Ortskern haben die Bauarbeiten zum neuen Seniorenzentrum am Bodelschwinghweg begonnen.

Freuen sich über den Baubeginn: Josef Breuer und Hermann Bügers (Fördergemeinschaft Seniorenzentrum Lembeck), die bei den Architekten Stefan Risthaus und Ralf Badura sowie Josef Mecking (Vorsitzender Bauherrengemeinschaft) und Jürgen Hudeck (v.li.), der die Tiefbauarbeiten fürs Ingenieurbüro Spitzbart begleitet. (Foto: DZ / Sadowski).
Freuen sich über den Baubeginn: Josef Breuer und Hermann Bügers (Fördergemeinschaft Seniorenzentrum Lembeck), die bei den Architekten Stefan Risthaus und Ralf Badura sowie Josef Mecking (Vorsitzender Bauherrengemeinschaft) und Jürgen Hudeck (v.li.), der die Tiefbauarbeiten fürs Ingenieurbüro Spitzbart begleitet. (Foto: DZ / Sadowski).

Künftige Bewohner dürfen sich auf kurze Wege zu allen wichtigen Institutionen freuen, ihre Nachbarn auf einen schmucken Neubaukomplex in ortstypischer Klinkerverkleidung und mit Tonziegeln auf dem geneigten Dach, der sich harmonisch und unauffällig in die umgebende Bebauung fügt. Gestern stellte die Arbeitsgemeinschaft der Architekten Badura/Risthaus nähere Einzelheiten des Projektes vor. Zurzeit werden die Tiefbauarbeiten ausgeführt. Gas, Wasser, Strom und Telefon – in nur sechs Wochen sollen die Grundlagen für die wichtigsten Versorgungsfunktionen geschaffen sein. „Rechtzeitig zum Schulbeginn ist der Bodelschwinghweg für die Schulkinder wieder passierbar“, versichern die Architekten. Alle weiteren Zulieferungen für den Baustellenbetrieb werden danach aus östlicher Richtung sichergestellt.

Schmucke Anlage
Das neue Seniorenzentrum präsentiert sich vom Bodelschwinghweg aus indes als zweigeschassiger U-förmiger Baukörper, der in attraktive Grünanlagen eingebettet wird Direkt nebenan dann zwei ebenfalls zweigeschossige Häuser fürs Betreute Wohnen. Während im Seniorenzentrum 60 Pflegeplätze eingerichtet werden, verfügen die beiden Wohnhäuser nebenan über insgesamt 24 Wohnungen zwischen 47 und 78 Quadratmetern Größe. Genug Platz für allein stehende, aber auch für verheiratete ältere Mitbürger, die einerseits ihre Unabhängigkeit schätzen, andererseits aber gern auf die Zusatzangebote des Betreuten Wohnens zurückgreifen möchten. Stolz gibt Josef Mecking, Vorsitzender der Bauherrengemeinschaft „Betreutes Wohnen“, bekannt, dass bereits die Hälfte der Wohnungen vermietet sei. Alle Wohnungen sind im Übrigen Eigentumswohnungen, die schon verkauft sind. Aber auch für die Pflegeplätze im Seniorenzentrum ist das Interesse erwartungsgemäß groß: „Die Caritas hat eine Warteliste eingerichtet.

Zwei Jahre Zeit
Allerdings müssen sich die Lembecker etwa zwei Jahre gedulden, bis sie wieder ein Seniorenheim ihr Eigen nennen dürfen. Auf dem 13000 qm großen Erbpachtgrundstück der kath. Kirchengemeinde St. Laurentius werden fürs Pflegeheim mit Sozialstation 17117 Kubikmeter Raum vom Keller bis zum Dachgeschoss umbaut, beim Betreuten Wohnen sind es nochmal 5657 Kubikmeter. Harmonisch fügen sich die drei Gebäudekomplexe danach in eine Parkanlage mit Teich ein. Für die Außenanlagen zeichnet das Büro Pridik und Freese verantwortlich.

Spenden werden weiterhin benötigt
Die Fördergemeinschaft des Seniorenzentrums Lembeck ist weiterhin auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um das Haus mit leben erfüllen zu können. Interessenten für Pflegeplätze wenden sich an den Caritasverband. Die Bauherrengemeinschaft ist der Ansprechpartner fürs Betreute Wohnen.

Quelle: Dorstener Zeitung (03.08.2004)

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