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Licht an !!!

Die Schrecken der Straße

Leider meinen immer noch sehr viele Verkehrsteilnehmer, dass die
im Auto eingebauten Lampen vorne (im Volksmund auch Abblendlicht genannt) ausschließlich zur Beleuchtung dunkeler Straßen am späten Abend dienen. Kaum einer denkt an den wichtigeren Aspekt “gesehen zu werden”. Insbesondere Kinder am Straßenrand fixieren sich sehr häufig bei Regemwetter und dämmernder Morgenstunde an den vorbeiziehenden Scheinwerfern. Wer da ohne Licht fährt, weil er meint “wozu? ich sehe die Straße doch”, verhält sich auf gefährliche Art verantwortungslos und sollte mal weiter denken. In der Fahrschule wurde der Fahrlehrer mal gefragt: “Wann genau sollte man das Licht denn einschalten?” Die Antwort viel kurz und passend aus: “Wenn die hälfte der Anderen das auch getan hat”

Auch die Optionen der Vorfahrt sind vielen nicht geläufig. Rechts vor Links ist als Merkspruch schon garnicht mal verkehrt. Auf der Bahnhofstraße von Rewe Richting Wulfener Straße gab es auch schon Welche, die Rechts vor Links mit Links vor Rechts vertauschten und an der Kreuzung Schulstraße links in die Straße “Drubbel” schauten und dann weiterfuhren. Rechts vor Links gilt natürlich nicht, wenn entsprechende Verkehrsschilder eine andere Vorfahrtsregel anzeigen.
Die meisten wissen auch nicht, dass eine durchgezogene Bordsteinkante die Vorfahrt der Straße aufhebt. Beispiele: Schluerweg vom Schuhgeschäft aus zum Krampenfeld. Fahrer vom Krampenfeld haben keine Vorfahrt. Oder am Krusenhof Einmündung Frische Mühle; Fahrer von der Frischen Mühle kommend haben hier wegen durchgezogener Bordsteinkante ebenfalls keine Vorfahrt.
Insbesondere die “vorsichtigen Fahrer”, die anstatt 50 nur 30-40 fahren, ignorieren oft jegliche Vorfahrtsregeln. Und wenn außerhalb geschlossener Ortschaft 70 steht oder garnichts mehr (also 100), sollte man sich wenigstens daran halten. Sehr oft sieht man Städter auf den Straßen, die statt 100 mit 50-60 daher tuckern, weil sie vom Auto aus Pilze suchen oder die Bäume am Straßenrand zählen. Solche Fahrer behindern nicht nur den Straßenverkehr, sondern mutieren durch Unkonzentriertheit zur Gefahr aller Anderen.
Etwas mehr Obacht ist auch zur Mittagszeit an unseren Kindergärten geboten. Nicht nur Heizer gefährden hier die Kinder, sondern oft auch die eigenen Mütter. Unter dem Motto: “Mit Rückwärtsgang und Blick nach vorn, wer hinten steht hat eh verlor’n” wird gekurvt was das Zeug hält (und nicht umfällt). Ähnlich verhällt es sich an allen Lembecker Supermärkten, an denen man von morgens bis abends den Kopf schütteln könnte wenn man sich das Trauerspiel ansieht.

Auch dem Zebrastreifen an der Wulfener Straße sollte viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es hat schon fast mit Glück zu tun, wenn man hier als Fußgänger unversehrt (ohne Stoßstange im Knie) die Straße überqueren kann. Bei der Geschwindigkeit mancher Ignoranten könnte man auch bis zur Kreuzung fliegen.

Die Schulstraße ist scheinbar das größte Verkehrsübel Lembecks!
Wenn die Ladentüren doch etwas breiter wären, würden viele reinfahren um mal eben eine Postkarte zu kaufen. Im allgemeinen ist das Parken am Straßenrand ja nicht zu vermeiden. Nur wenn man im fließenden Verkehr anhalten will, sollte man auch den Blinker setzten und nicht langsamer werden, Motor abstellen und aussteigen. Gleiches gilt auch beim Losfahren.

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